Dokumentenscanner

Von den üblichen Tischscannern, die eher für das Scannen von Fotografien bestimmt sind, unterscheiden sich Dokumentenscanner insbesondere durch ihre robuste Konstruktion und die Anwesenheit eines automatischen Dokumenten-Zubringers. Sie sind vor allem für das tägliche Scannen großer Mengen an Dokumenten, die digitalisiert werden sollen, bestimmt.

Dokumentenscanner können wir je nach der geplanten Tagesleistung in drei Kategorien aufteilen:

  • Desktop (Tischversion) – für das Scannen von max. Hunderten Seiten pro Tag, mit einem Zubringer für höchstens 15 Blatt Papier;
  • Workgroup (für Arbeitsgruppen) – für das Scannen von rund 10 000 Seiten pro Tag, mit einem Zubringer für 50 Blatt Papier.
  • Production (produktiv) – für das Scannen von mindestens 20 000 Seiten pro Tag, mit einem Zubringer für 100 Blatt Papier.

Dieser Aufteilung entsprechen auch die Preisniveaus in Tausenden, Zehntausenden und Hunderttausenden tschechischer Kronen.
Dokumentenscanner können im Bedarfsfall meist mit einem Flachbett (nach)ausgestattet werden, um Vorlagen scannen zu können, die nicht im automatischen Zubringer platzierbar sind.

Meist sind sie für die Formate A4 oder A3 bestimmt und können die Dokumente selbstverständlich bei einem Durchgang beidseitig scannen, schwarzweiß oder in Farbe. Bessere Modelle sind außerdem mit einem Ultraschall-Sensor ausgestattet, der das Personal aufmerksam macht, falls es zu einem Zuführen von mehreren Papierblättern auf einmal kommt. Die optische Auflösung der Scanner beträgt in der Regel bis zu 600 DPI. In der mittleren Preiskategorie beträgt die Verarbeitungsgeschwindigkeit etwa 30 Seiten pro Minute.

Die Scanner werden heute meist mit einer USB 2.0 oder USB 3.0 Schnittstelle an den Computer angeschlossen, falls es sich nicht um Netzscanner handelt. Produkte für den professionellen Einsatz sind schon ab Werk mit Drivern im Standard ISIS ausgestattet, die von manchen Scanner-Applikationen verlangt werden. Als Mehrwert werden Programme für die automatische Entfernung von Unreinheiten aus den gescannten Dokumenten mit dem Scanner mitgeliefert (z. B. Kofax VirtualReScan oder Fujitsu PaperStream IP).

Beim Kauf des Scanners sollte der verfügbare und erwartete Umfang des Kundensupports von Seiten des Verkäufers in Betracht gezogen werden (Möglichkeit von Reparaturen des Scanners direkt bei Ihnen, sofortiger Austausch eines schadhaften Stückes gegen ein neues oder wenigstens die Möglichkeit des Verleihes eines Ersatz-Scanners während der Reparatur, damit Sie die Dauer der Ausfälle senken können, falls Sie keinen eigenen Reserve-Scanner besitzen). Eine Rolle spielen außerdem auch die Verfügbarkeit von Verbrauchsmaterial (wie die Gummirollen und Auflagen des automatischen Zubringers), der Komfort beim Austausch von Verbrauchsmaterial durch das Bedienpersonal des Scanners (nicht nur durch einen Service-Techniker) und letztendlich auch, wie einfach die Reinigung von erreichbaren Teilen durch den Anwender ist.

Neben Dokumentenscannern existieren auch spezielle Großformat-Scanner für Zeichnungen, Scanner im A6-Format für das Scannen von Ausweisen oder mobile Scanner für die Arbeit außer Haus.

Die Gesellschaft IXTENT liefert ihren Kunden für die einzelnen Lösungen Dokumentenscanner folgender Marken: